Gesundheitsminister Wilke und DiReNa im Austausch zur Weiterentwicklung der Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac

Gesundheitsminister Wilke und Vertreterinnen und Vertreter von DiReNa kamen zu einem Fachgespräch über die Weiterentwicklung der Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac in Brandenburg zusammen. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der Versorgungsstrukturen, die Zukunft der DiReNa-Geschäftsstelle sowie die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteurinnen und Akteure.

Gesundheitsminister Wilke und DiReNa im Austausch zur Weiterentwicklung der Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac

Wie kann die Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac in Brandenburg nachhaltig weiterentwickelt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Fachgesprächs zwischen Gesundheitsminister Wilke und Vertreterinnen und Vertretern des DiReNa – Gesundheitsnetzwerk Brandenburg e.V. im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg.

Im Fokus des Austauschs standen die aktuelle Versorgungssituation sowie Perspektiven für den weiteren Ausbau der landesweiten Versorgungsstrukturen. Besprochen wurden unter anderem die Verbesserung der Versorgung schwer betroffener Menschen, die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendversorgung gemeinsam mit den Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ), die Fortbildung medizinischen Fachpersonals sowie die Vernetzung der verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Gesundheitswesen. Auch die Weiterentwicklung der barrierefreien Informationsplattform von DiReNa sowie die Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) und der Landesärztekammer Brandenburg waren Gegenstand des Gesprächs.

Darüber hinaus stellte DiReNa sein Konzept für die Verstetigung der Geschäftsstelle in den Jahren 2027 und 2028 vor. Ziel ist es, das landesweite Case Management, die Beratung von Betroffenen sowie die sektorenübergreifende Koordination zwischen Hausärztinnen und Hausärzten, Fachärztinnen und Fachärzten, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Wissenschaft und Selbsthilfe langfristig zu sichern.

„Die Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac kann nur gelingen, wenn medizinische Versorgung, Rehabilitation, Wissenschaft, Selbsthilfe und Politik eng zusammenarbeiten. Wir freuen uns sehr über den offenen und konstruktiven Austausch mit Minister Wilke. Mit der geplanten Verstetigung unserer Geschäftsstelle möchten wir die erfolgreiche Vernetzung und das landesweite Case Management langfristig sichern und die Versorgung der Betroffenen in Brandenburg nachhaltig stärken“, betont Dr. med. Martin Spielhagen, Vorstandsvorsitzender von DiReNa.

Am Gespräch nahmen neben Gesundheitsminister Wilke Dr. med. Martin Spielhagen (Vorstandsvorsitzender DiReNa e.V.), Dr. med. Gesine Dörr (stellvertretende Vorstandsvorsitzende DiReNa e.V. und St. Josefs-Krankenhaus Potsdam), Katja Hoffmann (Geschäftsstellenleiterin DiReNa e.V.), Mirko Rücker (Krankenhausdirektor Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen), Matthias Schneider und Claudia Schneider (Betroffenenvertretung Post-Vac) sowie Nadine Degelmann (NichtGenesenKids) teil.

Der Austausch hat erneut gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Versorgungseinrichtungen, Wissenschaft, Selbsthilfe und Betroffenenvertretungen ist, um die Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und Post-Vac in Brandenburg bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. DiReNa wird diesen Dialog auch künftig aktiv begleiten und sich gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung einsetzen.

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